„… brennt Produktionshalle, mehrere Personen vermisst ...“ so lautete vor einigen Tagen das Einsatzstichwort für die Feuerwehren Ehringshausen und Ehringshausen-West im Rahmen einer gemeinsamen Übung auf dem Gelände der Fa. Hedrich in Katzenfurt.
Unterstützt wurden die beiden Wehren bei der Übung durch die Kameraden aus Kölschhausen, die den dort stationierten Einsatzleitwagen (ELW 1) besetzten.
Johannes Huttel, Franko Pisa und Sascha Rosinke hatten sich ein realistisches Übungsszenario ausgedacht. Im Rahmen der Übung ergaben sich für die nach und nach anrückenden Kräfte verschiedene Aufgabenstellungen. Vom Aufbau der Wasserversorgung über Personenrettung aus verrauchten Gebäuden unter Atemschutz bis hin zum Abdichten von Tanks mit vermeintlich gefährlichem Inhalt und der sicheren Aufnahme austretender Flüssigkeiten.


„Wir sind der Firma Hedrich sehr dankbar, dass wir das Gelände und die Gebäude nach Feierabend nutzen dürfen“ freut sich Johannes Huttel. „Es ist immer außerordentlich hilfreich, wenn man an realen Objekten üben kann, anstatt die Sachen nur theoretisch an der Plantafel zu diskutieren“.
„Über den normalen Einsatzablauf hinaus haben wir bei dieser Übung speziell auch die Organisation und die Leitung eines Einsatzes durch die anwesenden Führungskräfte üben können“ ergänzt Franko Pisa, der darauf hinweist, dass ja nicht grundsätzlich und bei jedem Einsatz einer der Gemeindebrandinspektoren vor Ort sein kann. Sascha Rosinke berichtet, dass es ein wesentliches Ziel der Übung gewesen ist, die unabdingbar wichtige Zusammenarbeit der einzelnen Ortsteilwehren bei einem Einsatz dieser Größenordnung zu proben, um im Ernstfall eine reibungslose Zusammenarbeit gewährleisten zu können.
Im Rahmen einer Nachbesprechung mit den über 40 teilnehmenden Kameraden konnten bereits direkt vor Ort positive und verbesserungswürdige Punkte der Übung angesprochen und diskutiert werden.